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18.08.2021, 17:38
Entzerrung der Weekend League

FIFA 22: FUT Champions und Division Rivals werden umgebaut

von Niklas Aßfalg
Foto: EA SPORTS

Der von vielen Fans mit Spannung erwartete FUT-Reveal zu FIFA 22 hat den Fokus ganz klar auf die beiden kompetitiven Formate FUT Champions und Division Rivals gelegt. Die Weekend League wird in ihrer gewohnten Form nicht mehr existieren, die Spieler sollen terminlich entlastet werden. Darüber hinaus hat EA SPORTS einige Informationen zu den FUT-Stadien und zum Koop-Matchmaking präsentiert – wir liefern den Überblick.

FIFA Ultimate Team ist seit Jahren der beliebteste und folglich profitabelste Modus der Fußball-Simulation. Ein Großteil des Aufwands, den EA SPORTS alljährlich in die Weiterentwicklung investiert, gilt FUT. Auch für FIFA 22 hat der Entwickler einige Maßnahmen ergriffen, um den Andrang möglichst weiterwachsen zu lassen. Die bislang bekannten Änderungen betreffen allerdings vorwiegend die kompetitiven Formate, zu den Objekten ist noch nicht allzu viel verkündet worden. Zum Ziel hat sich EA SPORTS gesetzt, FUT Champions und damit die Weekend League zugänglicher zu gestalten. 30 Matches in nur drei Tagen – für zahlreiche Spieler stellte diese Anforderung in der Vergangenheit eine nahezu unmögliche zeitliche Verpflichtung dar. FIFA 22 soll mit dem offiziellen Release am 1. Oktober Abhilfe leisten. 

FUT Champions wird zum mehrstufigen Wettbewerb, der um den Terminplan der Spieler herumgestrickt werden soll. Um diese Metamorphose herbeizuführen, werden Playoffs und Finals implementiert – eine Strukturierung soll für Flexibilität sorgen. Über Division Rivals sollen weiterhin Qualifikationspunkte gesammelt werden, die letztlich bei genügendem Erfolg zur Teilnahme an den Playoffs in FUT Champions führen. Diese sollen unter der Woche spielbar sein, um eine Entzerrung zu erzeugen und allen Spielern dieselbe Chance auf die Finals-Qualifikation zu bieten. Dafür wird wiederum eine gewisse Punktzahl erfordert, die Anzahl der Siege wird künftig nicht mehr ausschlaggebend sein. Die Finals werden weiterhin am Wochenende konzentriert ausgetragen, jedoch mit frei wählbarem Startzeitpunkt. 

Neue Elite-Division in Rivals

Die insgesamt wöchentlich zu absolvierenden Partien sollen sich durch die Anpassungen reduzieren, von 20 statt 30 Matches ist die Rede. Sowohl FUT Champions als auch Division Rivals werden in die Season-Struktur von Ultimate Team eingegliedert, was in Rivals darin mündet, dass neben den wöchentlichen Rewards auch Saison-Belohnungen ausgeschüttet werden. Durch das "brandneue Fortschrittsystem", das einzelne Stufen vorsieht, die schon nach nur einem Sieg oder einer Niederlage hinauf- oder hinuntergeklettert werden, soll die Motivation erhöht werden. An der Spitze thronen in FIFA 22 die Spieler der neuen Elite-Division, über die auch die Qualifikation zur FIFA 22 Global Series gelingen kann – genauere Informationen zum Ablauf hat EA SPORTS allerdings noch nicht mitgeteilt. 

Generell wurden einige Details des neuen kompetitiven Konzepts noch unter Verschluss gehalten und werden wohl erst mit dem FIFA 22-Release vollständig enthüllt. Grundsätzlich scheint es aber begrüßenswert, dass sich der Entwickler mit der Inklusion von Spielern beschäftigt, die ihr Leben nicht in großen Teilen auf die Fußball-Simulation ausrichten können. Neben den Änderungen an FUT Champions und Division Rivals hielt EA SPORTS auch Anpassungen für das Koop-Matchmaking parat: Die soziale Erfahrung soll verbessert werden, indem künftig öffentlich nach Mitspielern gesucht werden kann – die Fans sind entsprechend nicht mehr zwingend auf Online-Freunde angewiesen. Zudem werden die FUT-Stadien, die in FIFA 21 eingeführt wurden, mit weiteren Optionen ausgestattet, individualisiert zu werden. 

FUT Heroes als neue Karten-Kategorie

Der Content für die Heimspielstätten wird saisonal angepasst, darüber hinaus wird er zwischen VOLTA und FUT geteilt. Neue Suchfilter sollen Gegenstände sogar nach Farben sortieren lassen, sodass das Stadion mit noch mehr Persönlichkeit ausgestattet werden kann. Hinsichtlich der Karten wurde noch nicht allzu viel verkündet, mit Ausnahme der FUT Heroes: Die neue Kategorie bietet quasi Icons in der Light-Version, die bisherigen Overall-Ratings reichen von 85 bis 89 – Mario Gomez, Lars Ricken und Jürgen Kohler wurden aus der Bundesliga bislang vorgestellt. Die Helden werden über keine Vereinszugehörigkeit verfügen und ihre Chemie einzig über die Liga sowie die Nationalität beziehen, was direkt zum Start von FUT 22 diverse neue Link-Möglichkeiten für die Fans eröffnet.

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