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14.09.2021, 18:28
Messi weiterhin an der Spitze

FIFA 22: Das sind die 22 stärksten Gold-Karten in FUT

von Niklas Aßfalg
Foto: TSG Hoffenheim / EA SPORTS

Der Reveal-Marathon zu den Ratings in FIFA 22 Ultimate Team (FUT) ist eröffnet, EA SPORTS hat am Montag die 22 bestbewerteten Gold-Karten präsentiert. Während an der Spitze keine Wachablösung erfolgt ist, könnte der neue Zweitplatzierte einige Fans durchaus überrascht haben – wobei eher der Verdrängte für die Community-Irritiationen sorgte.

Wochenlang hatten die FIFA-Anhänger darauf hingefiebert zu erfahren, welchen Spielern der Entwickler für seinen neuen FUT-Ableger die besten Werte zuspricht. Und obwohl die üblichen Verdächtigen natürlich ganz oben auf den Zetteln standen, wurden die genaue Reihenfolge und die exakten Gesamtbewertungen hitzig diskutiert. Mit dem Reveal-Auftakt zum Ratings Collective hat EA SPORTS am Montag das erste Geheimnis gelüftet: Lionel Messi bleibt unverändert beim Overall-Rating von 93 und führt das Ranking auch in FIFA 22 an. Dahinter jedoch erfolgte die erste Überraschung, Cristiano Ronaldo ist nicht länger Zweiter. Der Portugiese musste ein Downgrade hinnehmen, 91 statt 92 Punkte schmücken seine neue Gold-Karte.

Unterdessen schiebt sich Robert Lewandowski dank der umgekehrten Entwicklung mit 92 statt 91 Zählern auf den zweiten Rang – ein Boost, der nach seiner Rekordsaison in der Bundesliga nachvollziehbar ist. Was die Community allerdings in großen Teilen stutzig machte, ist der Punktverlust für CR7. Schließlich war der Stürmer, der im Sommer wieder zu seiner alten Liebe Manchester United gewechselt ist, in der abgelaufenen Saison mit 29 Treffern Torschützenkönig der Serie A geworden. Auch bei der Europameisterschaft 2020 avancierte er mit fünf Toren zum erfolgreichsten Angreifer des Wettbewerbs. Sein fortgeschrittenes Fußballeralter von 36 Jahren kann als Beweggrund für EA SPORTS kaum herhalten, immerhin sind die FUT-Ableger mit einem Jahr Laufzeit recht kurzfristig angelegt. Möglicherweise führte die verhältnismäßig schwache Saison mit seinem Ex-Klub Juventus Turin zum Abbau Ronaldos. 

Drei Deutsche und drei Bundesliga-Spieler

Gleichauf mit CR7 sind gleich vier weitere Spieler: Jan Oblak von Atlético Madrid, Kevin De Bruyne von Manchester City, Neymar von Paris Saint-Germain und dessen Teamkollege Kylian Mbappé, für den die 91 Punkte einen zusätzlichen Zähler im Vergleich zu FIFA 21 bedeuten. Folglich dominiert PSG auch die vorderen Ränge, unter den sieben stärksten Gold-Karten befinden sich gleich drei Profis des französischen Hauptstadtklubs. Doch auch der FC Bayern München hat zumindest auf den folgenden Plätzen noch zwei Eisen im Feuer. Manuel Neuer ist dank eines +1-Boosts wieder im Klub der 90er und gemeinsam mit Marc-André ter Stegen zweitbester Keeper nach Oblak. Auch Joshua Kimmich wurde um einen Punkt verbessert, mit 89 Zählern ist er auf einem Niveau mit Stars wie Karim Benzema oder Virgil van Dijk. Lewandowski, Neuer und Kimmich sind die einzigen Bundesliga-Spieler in den Top 22 von FUT 22. 

Überraschend groß fällt das Upgrade für Gianluigi Donnarumma aus, der neue PSG-Keeper springt von 85 auf 89 Punkte und damit auf ein Level mit Alisson vom FC Liverpool, Thibaut Courtois von Real Madrid und Ederson von Manchester City. Neu unter den 90er-Spielern sind außerdem Harry Kane von Tottenham Hotspur und N'Golo Kanté vom Champions League-Sieger FC Chelsea, Ersterer hat mit Heung-min Son (89) noch einen Mannschaftskameraden in der von EA SPORTS veröffentlichen Spitzenauswahl. Vervollständigt werden die Top 22 durch Casemiro (89) von Real Madrid, Mohamed Salah (89) vom FC Liverpool und dessen Pendant auf dem Flügel Sadio Mané (89). Nur knapp den Sprung in die Liste verpasst haben etwa Bruno Fernandes (88) von Manchester United oder Erling Haaland (88) von Borussia Dortmund, der vom Entwickler für FIFA 22 ein Vier-Punkte-Upgrade zugesprochen bekommt. 

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